Cybersecurity-Monat: Sicherheit beim Porno schauen

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Porno-Sicherheit und Cybersecurity

Der Konsum von Pornos am Rechner oder auf dem Mobilgerät gehört für viele zum Alltag. Dabei lauern jedoch zahlreiche Gefahren: Die Infektion mit Malware und Hacker-Angriffe sind typische Risiken beim Surfen auf Seiten mit Erwachseneninhalten.

Passend zum European Cybersecurity Month Oktober zeigen wir, wie du dich schützen und sicher online Pornos schauen kannst.

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European Cybersecurity Month: Cyber-Sicherheit zum Thema machen

In Deutschland haben sich 41,8 % der Besucher von XXX-Seiten schon einmal einen Virus eingefangen. Das ergab eine Studie des Sicherheitssoftware-Unternehmens Kaspersky.

Das Ergebnis zeigt, dass a) pornografische Websites ein beliebtes Angriffsziel von Kriminellen sind und b) viele Nutzer sich offenbar nicht ausreichend vor den Gefahren schützen.

Daher ist der European Cybersecurity Month (ECSM) für Besucher von Sexseiten von besonderem Interesse. Die Sensibilisierungskampagne der EU findet jedes Jahr europaweit im Oktober statt. Sie soll das Bewusstsein für Bedrohungen aus dem Web schärfen, die Cybersicherheit bei Bürgern und Organisationen fördern und Mittel bereitstellen, um sich besser beim Surfen zu schützen.

Nähere Informationen und hilfreiche Ressourcen findet man auf der offiziellen ECSM-Website.

Die größten Risiken beim Pornoseiten-Besuch

Auch wir möchten für die Thematik sensibilisieren und präsentieren die größten Gefahren, die beim Besuch einer Seite mit Erwachseneninhalten lauern.

Trojaner

Als nützliche Software getarnte Schadsoftware ist weit verbreitet. Sie kann vom Nutzer unbemerkt sensible Daten ausspähen und im Extremfall auch Hackern direkten Zugriff auf das Gerät ermöglichen.

Drive by Downloads

Kriminelle nutzen unsichere Pornoseiten, um dort Skripte zu platzieren, über die Seitenbesucher automatisch Schadsoftware herunterladen.

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Fake-Antiviren-Software

Eine besonders heimtückische Gefahr: Falsche Antiviren-Software spielt mit der Angst vor einer Viren-Infektion beim Besuch von Pornoseiten. Wer den Betrug nicht durchschaut, holt sich mit der Installation des angeblichen Antiviren-Programms Malware auf den Rechner. Also genau das, wovor die Software laut Werbung eigentlich schützen sollte.

Tinder-Bots

Es handelt sich um Chatbots, die auf Erotikportalen vortäuschen, ein echter Mensch zu sein. Sie können intime Gespräche sehr gut imitieren. Das Ziel: An vertrauliche Daten des Seitenbesuchers zu gelangen und diese für kriminelle Zwecke nutzen.

Clickjacking

Bei dieser Methode werden Websites mit anderen Objekten überlagert. Der Nutzer glaubt, auf das Objekt zu klicken, startet damit jedoch eine andere Aktion. So löst er zum Beispiel die Installation schädlicher Software oder die Aktivierung seiner Webcam aus.

Ransomware

Hierbei handelt es sich um Erpressungssoftware: Angreifer erhalten Zugang zum Rechner und sperren ihn für den Besitzer. Anschließend fordern sie vom Betroffenen Geld, damit sie ihm den Zugang wieder freischalten.

Eine andere perfide Methode: Beim Klick auf eine Pornoseite aktiviert die Ransomware automatisch die Webcam und filmt den Nutzer dadurch beim Masturbieren. Anschließend wird das Opfer mit dieser Cam-Aufnahme erpresst.

Schadsoftware im Umlauf: Porno-Gucker werden heimlich gefilmt

Pornware

Bei Pornware handelt es sich um unbewusst (mit)installierte Adware, also eine Gratis-Anwendung, die dem Nutzer Werbung anzeigt. Sie hat das Ziel, dem Opfer auf teils penetrante Art pornografische Ads anzuzeigen.

Würmer

Diese Programme gelangen meist über E-Mail-Anhänge auf den Rechner und verbreiten sich dann selbstständig – ohne Eingriff des Nutzers. Sie belegen dabei enorm Speicher und schaffen es so, ganze Systeme lahmzulegen.

Spyware

Mit Spähsoftware können Kriminelle unbemerkt die Online-Aktivitäten und persönlichen Daten ihrer Opfer ausspionieren. Häufig nutzen sie diese Informationen, um sie weiterzuverkaufen oder darüber Zugang auf Bank- und Nutzerkonten zu erhalten.

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Spezielle Angriffe auf Mobile Nutzer

Wer Sexvideos auf dem Smartphone oder Tablet schaut, ist mit zusätzlichen Gefahren konfrontiert: Angreifer nutzen spezielle Methoden, um gezielt mobile Pornokonsumenten zu attackieren. Besonders häufig zählen Android-Nutzer zu den Opfern.

Zu den perfiden Methoden der Kriminellen gehört zum Beispiel der Versand von SMS-Trojanern, die unbemerkt bei kostenpflichtigen Sexhotlines anrufen. Oder sogenannte Klicker-Apps, die vom Nutzer unbemerkt Porno-Werbebanner aufrufen.

Insbesondere das Herunterladen von Porno Apps ist riskant. Während sie in offiziellen App Stores verboten sind, werden sie auf unseriösen XXX-Seiten zum kostenlosen Download angeboten. Sie enthalten häufig Malware oder bieten Hackern einfache Zugriffsmöglichkeiten auf das Gerät.

Gefährliche Android-Malware durch Handypornos und Sex-Apps

Sicher Pornos schauen – darauf sollte man achten

Wie kann man sich vor den zahlreichen Risiken auf Adult Content Seiten schützen? Nutzer können sowohl ihr Surfverhalten anpassen als auch konkrete Sicherheitsmaßnahmen ergreifen.

Für Pornos bezahlen

Cyber-Attacken und Virenbefall stehen vor allem im Zusammenhang mit kostenfreien Pornoseiten. Kostenpflichtige Premium-Pornoseiten (wie diese hier) garantieren dagegen die Sicherheit ihrer Nutzer. Es lohnt sich also, für Online-Erotik zu bezahlen und dafür von umfangreichen Schutzmaßnahmen der Seitenbetreiber zu profitieren.

Eine Liste mit sicheren und virenfreien Pornoseiten findest du hier!

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Nicht auf Ads klicken

Werbebanner und Pop-up-Ads auf Pornoportalen verführen mit geilen Texten und Bildern zum Anklicken. Hier heißt es: Stark bleiben und widerstehen! Häufig wird man durch einen Klick zu dubiosen, kostenpflichtigen Seiten weitergeleitet oder installiert dadurch Schadsoftware. Empfehlenswert ist die Nutzung eines Ad Blockers, mit dessen Hilfe man Werbung blockieren kann.

Vorsicht bei Downloads

Einige Seiten mit Erwachseneninhalten bieten die Option, Bilder und Videos herunterzuladen. Davon sollte man absehen und lieber den Online-Stream nutzen. Mit einem Download besteht die Gefahr, sich (zusätzlich) Malware auf den Rechner zu holen.

Cybersecurity beim Porno schauen

Vorsicht auch bei Datei-Anhängen in E-Mails. Kriminelle faken Mails teils täuschend echt, sodass man denkt, man würde die Nachricht und die Anhänge von einer vertrauten Person öffnen.

Virenschutzprogramm installieren

Unabhängig davon, ob man online Sexvideos schaut oder nicht: Die Installation eines Anti-Viren-Programms auf dem Gerät ist Pflicht. Beliebt sind bspw. die Virenschutzprogramme von Kaspersky und Avira Antivirus. Eine solche Software kann Dateien und Anwendungen scannen und bietet darüber hinaus Echtzeit-Schutz vor Cyber-Attacken.

Regelmäßige Updates durchführen

Alte Versionen, bspw. vom Browser oder einem Programm, bieten perfekte Angriffsflächen für Cyber-Kriminelle. Daher sollte man seine Software regelmäßig auf die neueste Version aktualisieren. Am besten konfiguriert man sein Gerät so, dass vorhandene Updates direkt nach der Veröffentlichung durch den Hersteller automatisch durchgeführt werden.

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Java-Script deaktivieren

Zur Verbreitung von Malware setzen viele Kriminelle Flash-Anzeigen und Java-Script-Codes ein. Allein der Besuch einer Seite mit bösartigem Code kann ausreichen, um mit Viren infiziert zu werden. Es empfiehlt sich daher, Java-Script auszuschalten, Flash zu blockieren und beides nur auf vertrauenswürdigen Seiten zu erlauben. Mit Hilfe von Plugins lässt sich das Ein- und Ausschalten steuern.

Privatsphäre schützen

Der Konsum von Erwachseneninhalten ist etwas sehr Intimes und Privates, das niemanden sonst etwas angeht. Die Gefahr besteht jedoch, dass bspw. Familienmitglieder oder der Internet-Anbieter von den aufgerufenen Pornoseiten mitbekommen. Zum Glück gibt es technische Möglichkeiten, um die Privatsphäre zu schützen.

Inkognito-Modus

Viele Browser bieten einen Inkognito-Modus an – diesen sollte man beim Aufruf einer XXX-Seite nutzen. Der Modus verhindert, dass der Browser Cookies und den Seitenverlauf speichert. Eine besonders empfehlenswerte Maßnahme also, wenn man sein Gerät mit anderen Menschen teilt.

Anonyme Suche

In einer Kaspersky-Umfrage gab über ein Viertel der Befragten an, dass es ihnen wichtig ist, ihre Websuche nach pornografischem Material privat zu halten.

Google merkt sich, wonach man gesucht und welche Seiten man mit Chrome geöffnet hat. Dies lässt sich auch nicht durch die Verwendung des Inkognito-Modus verhindern. Um sein Online-Verhalten und damit verbundene Pornoseiten-Besuche vorm Suchmaschinen-Giganten geheim zu halten, nutzt man am besten Alternativen. Zum Beispiel DuckDuckGo oder Startpage.com.

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VPN-Verbindung

Mit einem VPN-Netzwerk erhält man eine sichere Verbindung zwischen seinem Gerät und dem Internetserver. Diese schützt die Privatsphäre und verhindert Datenspionage. Außerdem sorgt VPN für mehr Anonymität, da aufgerufene Websites den Standort und die IP-Adresse des VPN-Servers und nicht die eigene registrieren. Die Einrichtung von VPN ist bspw. ratsam, wenn man ein öffentliches W-LAN-Netzwerk nutzt.

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Fazit

Der Pornokonsum im Web ist mit einigen Risiken verbunden. Allerdings handelt es sich bei Malware und Hackerangriffen nicht um spezifische Probleme von Pornoseiten. Kriminelle und Betrüger stürzen sich auf alle Seiten, die viel Traffic haben. Und dazu zählen Portale mit XXX-Inhalten nun einmal.

Die Gefahren im Erotikbereich unterscheiden sich jedoch nur geringfügig von denen, die allgemein im World Wide Web herrschen. Daher reichen meist allgemeingültige Cyber-Schutzmaßnahmen von Antivirenprogramm bis Inkognito-Modus aus, um weitestgehend sicher Pornos online zu schauen.