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Studie: Deutsche schauen Online-Pornos ungeschützt

Gerade beim Konsum von Pornos im Internet ist es wichtig, sich vor Hackerangriffen zu schützen. Trotzdem tun das nur die wenigstens Deutschen – oder zumindest tun sie es nicht richtig. Dies geht aus einer neuen Studie der Sicherheitsexperten von NordVPN hervor.

Viele Pornokonsumenten nutzen unsicheren Inkognitomodus

Die Gefahr durch Cyberkriminelle steigt Jahr für Jahr. Kein Wunder also, dass für immer mehr Deutsche der Schutz beim Surfen im Internet zum Thema wird.

Besonders beliebt zur vermeintlich sicheren Internetnutzung: Der Inkognitomodus, bei dem Browserdaten, Passwörter, Webseiten und Cookies nicht gespeicherte werden. Vor allem Pornokonsumenten versprechen sich dadurch ein deutlich vermindertes Sicherheitsrisiko.

In einer nicht-repräsentativen Studie, dem National Privacy Test, in 192 Ländern mit fast 50.000 Teilnehmern haben die Sicherheitsexperten von NordVPN nun die Internet-Kompetenz der Nutzer untersucht. Es wurde auch geschaut, wie viele auf den Inkognitomodus vertrauen.

Ergebnis: Die Befragten aus Deutschland sagen, dass sie Pornoseiten (34 Prozent) und Dating-Websites (22 Prozent) lieber im Inkognitomodus nutzen, was im internationalen Vergleich überdurchschnittlich viele sind. Außerdem glaubt von den
Studienteilnehmern, die schlecht abschnitten, fast die Hälfte, dass das Löschen des Browserverlaufs, also die Nutzung dieses Modus‘, für den Schutz der Privatsphäre im Internet ausreicht. Ein Irrglaube, der insbesondere Konsumenten von erotischen Inhalten zu Opfern von Cyberkriminellen werden lässt.

Cybersecurity: Sicherheit beim Porno schauen

Darum schützt der Inkognitomodus nicht ausreichend

Aber warum bietet der Inkognitomodus – wenn überhaupt – nur geringen Schutz? Das ist schnell erklärt: Da dieser nur die Browserdaten löscht, garantiert er einzig und allein, dass andere Nutzer des gleichen PCs bzw. des gleichen Browsers nicht nachvollziehen können, was der vorherige Nutzer online getrieben hat. Welche Seiten er besucht hat und welche Passwörter gespeichert wurden.

Gerade für Pornokonsumenten stellt der Inkognitomodus daher eine gute Möglichkeit daher, heimlich seinem pikanten Hobby nachgehen zu können, ohne dabei von anderen Personen des gleichen Haushalts erwischt zu werden.

Die IP-Adresse des Providers ändert sich jedoch nicht. Ebenso wird der Datenverkehr nicht verschlüsselt. Daher lässt sich weiterhin zurückverfolgen, von welchem Anschluss bestimmte Seiten mit pornografischen Inhalten abgerufen wurden. Das heißt im Umkehrschluss, dass Hacker ohne Probleme die Identität des entsprechenden Nutzers herausfinden können.

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Den besten Schutz bieten VPNs

Neben den gängigen Sicherheitstipps wie komplizierte Passwörter verwenden, Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren oder nicht zu viel auf Social-Media teilen gibt es eine deutlich sicherere Alternative zum unsicheren Inkognitomodus. So sollte jeder, der seine Privatsphäre beim Online-Pornokonsum adäquat schützen möchte, zu einem VPN-Dienst greifen.

Denn dieser schützt vor Hackerangriffen, indem der Internetnutzer nicht über die IP-Adresse seines Providers surft, sondern über eine Art Ersatz-IP – die IP-Adresse des VPNs. Hinzu kommt, dass ein VPN-Anbieter für die Verschlüsselung des gesamten Datenverkehrs sorgt. Soll eine Seite aufgerufen werden, die der Server als unsicher einstuft, bricht er im Zweifel sogar die Kommunikation hat, anstatt unnötige Risiken einzugehen.

Ein VPN-Dienst ist also ein guter erster Schritt, um künftig sicher und anonym im Internet Pornos schauen zu können. Wer diesen mit weiteren Sicherheitsmaßnahmen wie etwa dem Ausstellen der Rechtschreibprüfung oder den Verzicht auf die automatische Synchronisierung kombiniert, stellt sicher, dass Cyberkriminelle kein leichtes Spiel haben.

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