Ohlala: Dating-App will mit ICO 100 Millionen Dollar einnehmen

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Bezahlte Sex-Dates ganz einfach vom Smartphone aus vereinbaren: Die Dating-App Ohlala macht es möglich. Wie die Gründerin Pia Poppenreiter vor kurzem bekanntgab, möchte das Unternehmen nun noch einen Schritt weitergehen und bei einem ICO 100 Millionen US-Dollar für das weitere Wachstum der Plattform einnehmen.

App zur Vermittlung bezahlter Sex-Dates

Ohlala dient der Vermittlung bezahlter Sex-Dates. Aber was sind eigentlich „bezahlte Sex-Dates“? Die Grundidee dieser Form des Sex-Datings ist es, dass alle Frauen, die ein wenig Geld für ihre Zeit und Zuwendung haben wollen, von Männern gebucht werden können. Letztlich entscheiden wirklich nur die Beteiligten, was auf einem solchen Date passiert. Natürlich nutzen die App auch viele Escorts und Hobbyhuren.

Um bezahlte Sex-Dates zu finden, ist Ohlala also die perfekte Plattform. Derzeit vermittelt die Dating-App in 15 deutschen Städten passende Sexpartner an Männer und Frauen. In Kürze sollen 10 weitere Städte in Deutschland dazukommen.

Laut der Webseite konnten bereits 320.000 Dates an die 26.000 weiblichen und 75.000 männlichen Nutzer vermittelt werden. Lange Zeit allerdings ohne ein funktionierendes Bezahlmodell.

Jedoch soll sich das schon bald ändern. Geplant ist, für die Bezahlung die Kryptowährung Stellar zu verwenden. Die Vertragsabwicklung wird künftig in einer Blockchain gespeichert.

Vor allem aus Gründen der Diskretion und Sicherheit ist es ein erheblicher Fortschritt, nicht mehr auf Echtgeld zu setzen, sondern für die Bezahlung voll und ganz auf eine Kryptowährung zu bauen. Schließlich finden mit dem virtuellen Geld alle Transaktionen verschlüsselt statt, weshalb sie von Dritten nicht so einfach nachvollzogen werden können.

Gründerin Poppenreiter beschreibt das neue Bezahlsystem der Plattform folgendermaßen: „Wir haben eine voll funktionierende Token-Economy aufgebaut. Kunden erwerben Coins, sie heißen Olas, mit denen aktuell gewisse Funktionen auf Ohlala bezahlt werden können.“

Im Vergleich zu vorher werde man also „das Bargeld durch Tokens und den Handshake durch einen umfassenden Vertrag“ ersetzen, damit es endlich möglich ist, diskret und sicher zu bezahlen.

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ICO startet im Herbst

Von einem virtuellen Börsengang, Initial Coin Offering (kurz: ICO) genannt, erhofft sich Poppenreiter endlich den Durchbruch ihrer Dating-App.

Von 100 Millionen US-Dollar, die dadurch eingenommen werden sollen, möchte sie die Skalierung der Plattform weiter vorantreiben.

Der ICO startet im Herbst 2018. Die Token-Ausgabe wird über einen Zeitraum von zwei bis drei Monaten laufen. Die Leute haben dann die Möglichkeit, Anteile an Ohlala in Form von Gutscheinen (Tokens) zu kaufen. Bei positiver Kursentwicklung können Anleger so an der Dating-App mitverdienen.

Da ICOs von Startups immer häufiger als Mittel zur Kapitalbeschaffung eingesetzt werden, ist zu vermuten, dass dieser Trend auch bei Ohlala zu einem erheblichen Wachstum führen wird.

Allein im Januar und Februar 2018 konnten auf diese Weise 2,5 Milliarden US-Dollar eingesammelt werden. Demgegenüber sind über das gesamte Jahr 2017 nur 5,7 Milliarden Dollar durch ICOs zusammengekommen.

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Gründerin strebt Internationalisierung an

Kapitalbeschaffung ist laut Poppenreiter nicht der einzige Zweck, den das Unternehmen mit dem ICO anstrebt. Die Gründung einer Stiftung, die andere über die Sex-Industrie informiert, hält sie für mindestens genauso wichtig.

Die Gründerin will dies als Aufklärungsarbeit verstanden wissen, durch die mehr gesellschaftliche Akzeptanz für Prostitution und Escort entstehen soll.

Darüber hinaus soll der ICO die finanziellen Mittel für eine großangelegte Internationalisierung von Ohlala hervorbringen.

Für Poppenreiter ist das im Übrigen der zweite Versuche mit einer App für den Erotikmarkt so richtig durchzustarten. Zuvor war sie bereits mit der Plattform Peppr.it, die der Vermittlung von Prostituierten diente, krachend gescheitert.