Erstes Sexpuppen-Bordell in Moskau eröffnet

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Pünktlich zum Start der Fußball-WM (14. Juni bis 15. Juli) eröffnete in Moskau ein Adult Market, dessen größte Attraktion ein legales Bordell ist. Aber es handelt sich dabei keineswegs um ein x-beliebiges Freudenhaus. Denn in dem Etablissement können die Kunden nicht Sex mit echten Prostituierten haben, sondern mit lebensecht wirkenden Sexpuppen, den sogenannten LumiDolls.

Prostitutionsverbot in Russland

LumiDolls-SexpuppeDer Inhaber des neben dem in Barcelona weltweit zweiten LumiDolls-Bordells Dmitri Alexandrow geht davon aus, mit seiner Idee einen echten Coup gelandet zu haben. Schließlich besteht in Russland eigentlich ein strenges Prostitutionsverbot, was jedoch nur für Sex mit Frauen aus Fleisch und Blut gilt. Sexpuppen sind da nicht inbegriffen.

Das Gesetz ließ sich mit dem LumiDolls Sex Hotel also äußerst effektiv aushebeln. Und sicherlich kann sich jeder vorstellen, wie ausgeprägt der Drang nach käuflichem Sex in Russland ist, wenn dieser normalerweise eine Straftat darstellt. Den Besitzern des Sexpuppen-Bordells ist ihr Erfolg daher jetzt schon garantiert.

Nicht zuletzt wegen der vielen ausländischen Kunden zur Zeit der Fußball-Weltmeisterschaft. Männer anderer Nationalitäten, die vor oder nach den Spielen in Moskau unterwegs sind, suchen in der Stadt nämlich gerne ein wenig Unterhaltung.

Vor allem sinkt mit zunehmendem Alkoholkonsum auch die Hemmschwelle, mal etwas Außergewöhnliches auszuprobieren und dafür sogar ein wenig Geld auszugeben. Denn eine heiße Liebesnacht mit einer Sexpuppe ist garantiert nichts Alltägliches.

Hinzu kommt, dass es beim Sex mit einer Puppe im Gegensatz zu einer heißen Liebesnacht mit einer echten Prostituierten keinen Grund gibt, im Nachhinein ein schlechtes Gewissen zu haben. So sieht das auch Alexandrow: „Die meisten Fans reisen ohne ihre bessere Hälfte an. Und bei dieser Sache sprechen wir dann wahrlich nicht vom Fremdgehen.“

Beseitigung von Ausbeutung

Laut eigener Aussage verfolgt Alexandrow mit seinem LumiDolls Sex Hotel in Moskau jedoch auch einen ganz edlen Plan. Es geht ihm nicht nur darum, ordentlich Kasse zu machen.

Ein seit Jahren bestehendes Problem in Russland ist nämlich die Zwangsprostitution. Schließlich öffnet das Prostitutionsverbot Tür und Tor für all jene, die illegal Frauen zum Anschaffen schicken wollen.

Das Sexpuppen-Bordell schafft nun eine legale Alternative für käuflichen Sex, was dazu führen könnte, dass weniger Männer zu Zwangsprostituierten gehen.

Es bleibt also zu hoffen, dass durch dieses neuartige Etablissement die Ausbeutung der Frauen in Russland tatsächlich ein wenig zurückgeht.

LumiDolls Bordell: Große Auswahl zu günstigen Preisen

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Ein Zimmer im LumiDolls Sex Hotel kostete 1.500 Rubel (umgerechnet 20 Euro) bis 2.500 Rubel pro Stunde. Hinzu kommen die Kosten für die Sexpuppe selbst, die sich auf bis zu 5.000 Rubel pro Stunde belaufen. Ein einstündiges sexuelles Vergnügen mit einer der LumiDolls kostet also in etwa 70 Euro.

Zur Auswahl stehen den Kunden verschiedene Ausführungen der „Silikon-Mädels“. Wer also eher auf eine üppige Oberweite und volle Lippen steht, sollte in dem Etablissement genauso glücklich werden, wie Fans von Frauen mit eher kleinen Brüsten.

Auch hinsichtlich der bevorzugten Haarfarbe haben Kunden die freie Wahl. Von blonden Schönheiten bis hin zu feurigen Rothaarigen sind im LumiDolls Sex Hotel dem eigenen Geschmack wirklich keine Grenzen gesetzt.

Ebenso kann das Zimmer nach Verfügbarkeit frei gewählt werden. Zwischen den Varianten „Fantasietyp“, „Zimmer mit Käfig“ und einer Luxusausführung hat der Kunde komplette Entscheidungsfreiheit.

Profit dank WM-Touristen

Es ist wenig verwunderlich, dass ausgerechnet zur WM das Prostitutionsverbot deutlich stärker kontrolliert wird. Schließlich möchte der russische Staat zur Zeit weltweiter Aufmerksamkeit kein „Schmuddel“-Image verpasst bekommen.

Aus dem legalen LumiDolls Sex Hotel können die Besitzer nun aber dank der WM-Touristen viel Profit schlagen. Und der Staat hat keinerlei rechtliche Befugnis, etwas dagegen zu unternehmen.

Indes erhofft sich Alexandrow, dass er mit seinem Etablissement mehr als nur einen Anfangserfolg landen kann. Weitere russische und sogar weltweite Ableger sollen nämlich folgen.