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Fußfetisch: So heiß sind erotische Spiele mit den Füßen

Schnell und einfach Fußkontakte finden

Fußfetischismus gehört zu den am weitesten verbreiteten sexuellen Vorlieben. Wir zeigen, was es mit diesem Fetisch auf sich hat und wie man Fußerotik ausleben kann.

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Was ist ein Fußfetisch?

Mit Fußfetisch (engl. foot fetish) ist per Definition die sexuelle Vorliebe für Füße gemeint.

Für jemanden mit einen Fußfetisch ist das äußere Erscheinungsbild des Sexpartners teilweise nur von untergeordneter Wichtigkeit. Es geht viel mehr darum, dass die Füße ansehnlich sind, angenehm riechen und gut schmecken. Schließlich stehen für einen Fußfetischisten die Füße im Fokus beim Liebesspiel.

Daher kommt die Vorliebe für Füße

Die erotische Faszination für Füße ist kein modernes Phänomen, sondern seit Jahrhunderten bekannt. Warum Füße bei manchen Menschen sexuelle Erregung auslösen, erklärt unter anderem die Neurowissenschaft.

Mann ist auf der Suche nach Fußfetisch Kontakten
Foto: Aloha Hawaii – Shutterstock.com

Demnach liegen die Gehirnareale für Füße und Zehen direkt neben denen für die primären Geschlechtsorgane. Diese Nähe kann dazu führen, dass Reize vermischt oder verstärkt wahrgenommen werden.

Menschen mit einem Fußfetisch, also einer stark ausgeprägten sexuellen Fixierung auf Füße, erleben diese Reizverarbeitung besonders intensiv. Entsprechend verspüren sie ein starkes Bedürfnis, Füße bewusst in ihre Sexualität einzubeziehen.

Sexpraktiken mit den Füßen

Beim Ausleben eines Fußfetischs gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Füße erotisch einzubeziehen. Die Bandbreite reicht von sanfter Stimulation bis hin zu expliziten Praktiken, bei denen Füße gezielt als Lustinstrument eingesetzt werden.

Fußmassage: Erotische Fußmassagen zählen zu den beliebtesten und zugleich einsteigerfreundlichsten Praktiken. Durch gezielte Berührungen, Streicheln und Massieren der Füße kann sowohl Entspannung als auch sexuelle Erregung entstehen.

Footjob: Beim Footjob wird der Penis mit den nackten Füßen stimuliert. Dabei kommen meist langsame, rhythmische Bewegungen der Fußsohlen oder Zehen zum Einsatz, um sexuelle Lust zu erzeugen.

Sex mit Füßen
Foto: B-D-S Piotr Marcinski – Shutterstock.com

Foot Worship (Fußverehrung): Ein Oberbegriff für das bewusste Verehren der Füße, etwa durch Küssen, Halten oder bewunderndes Betrachten. Der Fokus liegt weniger auf direkter Stimulation als auf Hingabe und Fetischisierung.

Toe Play (Zehenspiel): Hier stehen die Zehen im Mittelpunkt, etwa durch sanfte Berührungen, Küsse oder gezieltes Spiel mit einzelnen Zehen. Oft Teil anderer Praktiken wie Shrimping oder Footjobs.

Shrimping: Bezeichnet das Lecken, Küssen und Saugen an Füßen und Zehen. Häufig beginnt die Stimulation an der Fußsohle und verlagert sich anschließend zu den Zehen, die intensiv einbezogen werden.

Dangling: Dabei lässt die Frau einen Schuh locker von der Fußspitze hängen. Der Reiz entsteht hier vor allem durch den Anblick der teilweise entblößten Füße, der für viele Fußfetischisten besonders erregend wirkt.

Fußerotik im BDSM-Bereich

In der BDSM-Szene spielt Fußerotik eine besondere Rolle und ist eng mit Machtgefällen, Unterwerfung und Lustschmerz verbunden. Viele Praktiken kombinieren den Fußfetisch mit dominanten oder devoten Rollenspielen.

Tickling: Durch gezieltes Kitzeln der Fußsohlen wird sexuelle Erregung ausgelöst. Die Kombination aus Reizüberflutung und Kontrollverlust macht diese Praktik besonders für devote Fußfetischisten attraktiv.

Crushing: Bezeichnet das Zerdrücken von Gegenständen mit den Füßen, meist durch die dominante Partnerin. Der Reiz entsteht vor allem durch das Zuschauen und die symbolische Machtausübung.

Dominante Frau sucht Fußkontakte
Foto: Serko1982 – Shutterstock.com

Trampling: Die Frau steigt barfuß oder mit Schuhen auf den Körper ihres Partners. Diese Praktik verbindet Fußerotik mit körperlicher Dominanz und ist vor allem bei devoten Männern verbreitet.

Ballbusting: Beim Ballbusting tritt die Frau gezielt gegen den Penis oder die Hoden des Mannes. Der entstehende Lustschmerz wird von Anhängern dieser Spielart als besonders intensiv empfunden.

Fußverehrung: Das Küssen, Lecken und Massieren der Füße dient im BDSM häufig als Ausdruck von Unterwerfung. Der devote Part zeigt dadurch Gehorsam und Hingabe gegenüber der dominanten Person.

Fuß-Bondage: Hierbei werden die Füße gefesselt, wobei der erotische Reiz vor allem im Anblick der gebundenen Füße liegt. Häufig ist hier die Frau der devote Part, während der Mann die dominante Rolle einnimmt.

Fuß-Kontakte findet man am schnellsten im Internet

Über den Fußfetisch wird öffentlich lieber geschwiegen. Zu groß ist die Angst, von anderen verurteilt zu werden. Denn auch heute noch gibt es gewisse gesellschaftliche Vorurteile gegenüber Menschen mit speziellen Vorlieben.

Um Fußfetisch-Kontakte zu finden, nutzen viele daher das Internet – hier sind sie anonym, können gezielt Gleichgesinnte finden und Dates diskret verabreden. Ausgrenzung, Vorurteile und Scham gibt es auf diesen Portalen nicht.

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