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Verhalten nach dem One-Night-Stand: Dos und Don’ts am Morgen danach

Junges Paar schläft zusammen im Bett

Der Morgen nach einem One-Night-Stand sorgt oft für Unsicherheit. Dieser Artikel zeigt, wie man sich richtig verhält, wann ein Wiedersehen Sinn macht und was Männer und Frauen laut Umfragen wirklich nach einem One-Night-Stand denken.

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Richtig Verhalten nach One-Night-Stand: War die Nacht top oder flop?

Wer nach einer feucht-fröhlichen Partynacht in einem fremden Bett aufwacht, ist entweder gut gelaunt oder will möglichst schnell das Weite suchen.

Die jeweilige Stimmung hängt in der Regel davon ab, ob der One-Night-Stand in Sachen Sex gehalten hat, was die Vorstellung davon verspricht. Manche aber haben einfach eine gute Zeit verbracht und viel gelacht, selbst wenn der erste gemeinsame Geschlechtsverkehr noch Luft nach oben hatte.

Für das Verhalten nach einer spontanen Sex-Nacht gibt es kein Patentrezept oder festen Regeln. Dennoch kann man je nach Verlauf des One Night Stands die folgenden Tipps beherzigen.

Das sollte man tun, wenn man mehr will

Meist geht man nach einem One-Night-Stand erst einmal getrennte Wege. Bleibt jedoch Interesse an einem Wiedersehen, stellt sich die Frage, wie man das richtig kommuniziert.

Geduld ist dabei ein guter Ratgeber. Bis zum Abend sollte man mit einer Nachricht warten, um nicht aufdringlich zu wirken. Schließlich ist ein One-Night-Stand kein festes Date, sondern zunächst als unverbindliches Erlebnis gedacht.

Mann mit Smartphone im Bett
Foto: lightfieldstudios – 123RF.com

Wer mehr möchte – sei es ein weiteres Treffen, eine Affäre oder sogar etwas Ernsthafteres –, sollte das offen ansprechen. Eine Ausnahme gilt nur dann, wenn die andere Person offensichtlich in einer festen Beziehung lebt und die gemeinsame Nacht ein einmaliger Ausrutscher war.

Kommt es zur Kontaktaufnahme, gilt: weniger ist mehr. Eine kurze Nachricht mit Bezug auf die schöne Nacht oder einen gemeinsamen Moment reicht völlig aus. Bleibt eine Antwort aus, sollte man das als Zeichen werten, dass es bei einer Nacht bleiben soll – und weitere Nachrichten vermeiden.

Desinteresse höflich formulieren

Auch im gegensätzlichen Fall ist Höflichkeit das erste Gebot – wenn sich also die Frau oder der Mann nach dem ONS meldet, ohne dass dies bei einem selbst auf Gegenliebe stößt. Eine ehrliche, aber freundliche Antwort mit der Botschaft, dass man es bei einer Nacht belassen möchte, sorgt für Klarheit.

Jegliche Form von Kritik– wie etwa an vermeintlichen sexuellen Unzulänglichkeiten – sollte im Zuge des Schreibens nach der gemeinsamen Nacht unbedingt unterlassen werden. Insbesondere wenn der ONS-Partner kein Fremder, sondern ein Bekannter war, ist Sensibilität gefragt.

Abweisend sollte man nach dem One-Night-Stand in diesem Falle schon gar nicht sein – schließlich muss man sich später noch in die Augen schauen können. Der Hinweis auf den nach wie vor bestehenden Wert der Freundschaft kann die Wogen glätten.

Darf man nach einem One-Night-Stand abweisend sein?

War der Sex schlecht und der temporäre Bettgenosse mal so gar nicht auf der gleichen Wellenlänge, schreit es nicht gerade danach, ihn wiederzusehen. In diesem Fall sollte man nicht zögern, die Sache auf sich beruhen zu lassen.

Mann schaut aus dem Bett Frau hinterher die vom Bett wegläuft
Foto: andron19821982 – 123RF.com

Wie aber sollte man in einer konkreten Situation agieren? Hat der ONS in den eigenen vier Wänden stattgefunden und der Sex-Partner will partout nicht gehen, kann eine kleine Notlüge wie ein vermeintlicher Termin hilfreich sein. Ein guter Grund also, den anderen höflich nach draußen zu bitten, ohne dass es wie ein Rausschmiss rüberkommt. Gleiches gilt natürlich, wenn man auswärts übernachtet hat. Hier kann man einfach selbst die Biege machen.

Wer jeder Art von Konfrontation aus dem Weg gehen will, kann schon vor dem Aufwachen der neuen Bettbekanntschaft das Weite suchen. Klingt hart, spart aber auch weitere Unannehmlichkeiten.

Das denken Frauen und Männer nach einem ONS

In Bezug auf die Frage, wie man über einen One-Night-Stand im Rückblick denkt, scheiden sich die Geschlechter-Geister. Laut einer Befragung von 263 heterosexuelle Studenten aus Norwegen sind es vor allem die Männer, die den zwanglosen Sex in guter Erinnerung behalten. Lediglich ein Viertel der männlichen Befragten bereuen die körperliche Liebe ohne emotionalen Tiefgang, während sich der Anteil der Frauen auf mehr als ein Drittel beläuft.

Der Jagdinstinkt von Männern führt außerdem dazu, dass 29 Prozent der männlichen Umfrageteilnehmer einen nicht zustande gekommenen One-Night-Stand als verpasste Chance wahrnehmen. Diese Einschätzung teilt das weibliche Geschlecht lediglich zu vier Prozent.

Wofür sich die Geschlechter schämen

Wie eine Umfrage der Online-Partnervermittlung Parship belegt, unterscheiden sich Mann und Frau auch in Bezug auf ihre größten Peinlichkeits-Momente nach dem One-Night-Stand. So gleicht es für 40 Prozent der Frauen einer Horror-Vorstellung, wenn sich der Mann im Bett neben ihr am nächsten Morgen als unattraktiv erweist.

Sexy Paar im Schlafzimmer
Foto: arturkurjan – 123RF.com

Rund ein Drittel empfindet zudem den unerwarteten Besuch von Mitbewohnern, Eltern oder Kindern als No-Go, während es für 26 Prozent besonders unangenehm wäre, ihren Partner mit Mundgeruch zu belästigen.

Fast die Hälfte aller Herren hingegen haben die Sorge, den Namen der flüchtigen Bettbekanntschaft am nächsten Tag nicht mehr parat zu haben. 37 Prozent graut es davor, neben einer unattraktiven Sex-Partnerin aufzuwachen. Und ähnlich wie bei den befragten Frauen können 30 Prozent der Männer darauf verzichten, mit ungeladenen Gäste im Schlafzimmer am Morgen nach ihrem One-Night-Stand konfrontiert zu werden.

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