Beim Cuckolding schaut der Mann zu, wie seine Frau von einem anderen Mann gevögelt wird. Wir erklären das Cuckold-Phänomen und zeigen, wie man Kontakte zum Ausleben dieser Sexualpraktik findet.
Was ist Cuckolding?
Der Begriff leitet sich vom englischen „Cuckoo“ (Kuckuck) ab – dem Vogel, der seine Eier in fremden Nestern ablegt. Übertragen bedeutet das: Eine Frau schläft mit einem anderen Mann, während ihr Partner zuschaut und dabei sexuelle Lust empfindet.
Der Cuckold-Fetisch dreht sich um gewollte Demütigung und ist dem BDSM-Bereich Femdom zuzuordnen – die Frau ist der dominante Part und quält ihren Partner, indem sie sich mit anderen Männern vergnügt.
Verschiedene Rollen in einer Cuckold Beziehung
Cucki, Bull, Hotwife … mit einem kleinen „Who is Who“ erläutern wir die einzelnen Rollen in einer Cuckold Session.
- Cuck (alternativ: Cuckold, Cucki, Cux): Der Mann, der seiner Frau beim Ficken mit einem Fremden zusieht und sich daran aufgeilt.
- Bull: Der Fremde, der die Partnerin des Cux vögelt. Er ist diesem in Sachen Potenz und Aussehen meist überlegen.
- Hotwife (alternativ: Stute): Die verheiratete Frau, die es vor den Augen ihres Partners mit dem Bull treibt.
- Cucktress: Die besonders dominante Variante der Hotwife, die ihren Sklaven (also ihren Ehemann) besonders gemein demütigt und bedingungslose Gehorsam von ihm fordert.
- Cuckquean: Die weibliche Version eines Cucks. Also eine Frau, die von ihrem Mann dominiert wird und dabei zusieht, wie er mit anderen Frauen Sex hat.
Cuckold Erfahrungen: Was Männer an diesem Fetisch reizt
Warum stehen Männer darauf, ihrer Frau beim Sex zuzusehen? Häufig rührt der Fetisch daraus, dass der Mann sich nicht in der Lage sieht, seine Partnerin sexuell zu befriedigen. Sei es wegen mangelnder Potenz oder weil er seinen Penis als zu klein empfindet. Als Cuckold gewährt er seiner Frau einen Fick mit einem Kerl, der es ihr besorgen kann.

In der Regel sind Cuckolder devote Männer. Für sie ist es ein Lustschmerz, zu sehen, wie die eigene Ehefrau sich austobt und sie gegenüber dem Bull als Looser dastehen.
Ein anderer Grund ist voyeuristischer Natur: Einige Männer turnt es an, die eigene Frau in Ruhe beim Bumsen beobachten zu können.
Häufig werden Cuckold Fantasien auch biologisch erklärt. Die verspürte Eifersucht auf den Bull kann die Leidenschaft anfeuern. In der Wissenschaft spricht man von Spermienkonkurrenz: Männer produzieren mehr Sperma, wenn sie sich in einer Konkurrenzsituation befinden. Ihr Körper arbeitet dann besonders fleißig, weil sie ihre Fortpflanzung sichern möchten.
Unterschied zu Swingern und Wifesharing
Für viele Laien sind Swingen, Wifesharing und Cuckold Dates dasselbe. Doch es gibt große Unterschiede.
Beim Swingen geht es darum, dass sich beide Partner mit anderen Männern und Frauen sexuell vergnügen. Der Mann darf also auch ficken. Zudem fehlen die BDSM-Facetten wie beim Cuckold: Swinger verabreden sich in der Regel aus Spaß am Sex, nicht um Lust durch Demütigung zu befriedigen.

Das Wifesharing zielt auf das Teilen der Partnerin mit einem anderen Kerl. Während eine Cuckold Frau mit einem Fremden fickt und ihr Ehemann dabei nur zusehen darf, ist er beim Wifesharing eher der dominante Part. Der Mann kann bestimmen, ob er mitmacht oder nur zuschaut und mit wem er seine Partnerin teilt.
Wie hart darf es sein? Die Stufen C1 bis C3
Wer Cuckold werden möchte, sollte sich vorab überlegen, mit welcher Intensität er diesen Fetisch ausleben möchte. Hierfür wird gemeinhin zwischen drei Intensitätsstufen unterschieden.

Cuckold C1: Die harmloseste Stufe. Sie ist vergleichbar mit einem Swinger-Pärchen. Beide Partner haben regelmäßig Sex miteinander und suchen ab und zu Abwechslung, indem sie sich einen Liebhaber hinzuholen. Dabei bestimmen beide, um wen es sich handelt und wie häufig er zum Liebesspiel hinzugezogen wird.
Cuckold C2: Hier hat die Frau das Sagen. Sie entscheidet, mit wie vielen Lovern sie es treibt. Dabei genießt sie nicht nur den Sex, sondern empfindet auch Lust daran, ihren Partner zu demütigen. Das Pärchen fickt hin und wieder – ob dabei ein Dritter hinzukommt und der Ehemann dann noch mitmachen darf, entscheidet allein die Frau.
Cuckold C3: Die härteste Form. Es kommt zur Cuckold Erziehung und der Cuckold wird regelrecht zum Sklaven seiner Partnerin. Sie haben keinen oder kaum Sex miteinander, die Frau amüsiert sich nur mit anderen Kerlen und quält damit ihren Mann. Für ihn gelten zudem zahlreiche Regeln und Verbote, die über das Sexspiel hinaus bis in den Alltag hineinreichen können. Die Beziehung der Frau zum Bull kann extreme Ausmaße annehmen, bspw. dass sie sich von ihm schwängern lässt.
Cuckold Forum für Neulinge und alte Hasen
Um sich über das Thema Cuckold mit anderen Menschen in Deutschland auszutauschen, empfiehlt sich die Registrierung in einem speziellen Sex-Forum.
Ein beliebter Anlaufpunkt im Netz ist zum Beispiel das Joyclub Cuck Forum. Hier erzählen Bulls, Hotwives und Cux von ihren Erfahrungen, stellen Fragen und knüpfen Kontakte. Joyclub bietet weitere, spezielle Cuckolding Foren – u. a. für Black Cuckold Interessierte und Cuckqueans.
Auch BlackToWhite.net bietet ein Cuckold Forum auf Deutsch und damit eine gute Plattform, um mehr über diese besondere Sexpraktik herauszufinden.
Datingseiten mit Cuckold Kontakten
Egal, ob sich eine Cuckold Ehefrau einen Liebhaber raussuchen oder ein Bull sich bei einem Paar bewerben möchte: Am einfachsten geht das online auf Sexdating-Portalen, idealerweise mit eigenem Bereich für BDSM-Kontakte.

Auf Portalen wie Markt.de gibt es auch Cuckold-Anzeigen. Hier geben Paare und Bulls Inserate auf, in denen sie genau beschreiben, was sie suchen bzw. bieten. Achtung: Hierunter finden sich teilweise Prostituierte, die gegen Bezahlung für entsprechende Spielchen buchbar sind.
Beliebte Anlaufpunkt sind zudem Foren wie bspw. das Cuckold-Forum bei BlackToWhite.net und das Joyclub Cuck Forum. Joyclub bietet weitere, spezielle Themenforen – u. a. für Black Cuckold Interessierte und Cuckqueans.
Tipps für noch mehr Spaß beim Cuckolding
Wie kann man einen C2 oder C3 Cuckold besonders erniedrigen? Wir haben einige Inspirationen für ein noch härteres Demütigungsspiel zusammengestellt:
- Keuschhaltung: Wenn der Mann einen Keuschheitsgürtel trägt, begibt er sich in die Abhängigkeit der Schlüsselbesitzerin. Außerdem wird ihm die Möglichkeit verwehrt, sich selbst zu befriedigen oder am Geschlechtsverkehr teilzuhaben.
- Fesseln: Ist der Cux gefesselt während seine Frau sich vergnügt, ist er komplett hilflos und der Situation ausgeliefert. Er „muss“ quasi zuschauen und kann nicht einfach die Flucht ergreifen, wenn er doch zu eifersüchtig wird.
- Helfen: Bei der Erziehung zum Cuckold kann die Frau ihrem Mann befehlen, dass er ihr für die Dates mit dem Lover unter die Arme greift. Schamhaare rasieren, hübsche Unterwäsche besorgen, die Spielwiese vorbereiten – all das sind Aufgaben für den unterwürfigen Sklaven.
- Filmen: Wird das Liebesspiel zwischen Stute und Bull gefilmt, kann die Hotwife ihrem Mann den Fick immer wieder unter die Nase reiben. Um ihn besonders zu demütigen, kann sie dabei betonen, was für ein geiles Erlebnis es war und was für ein Versager er im Vergleich zum Bull ist.
- Hoden sterilisieren / entfernen: Eine besonders extreme Praktik, die im Vorhinein gut überlegt werden sollte. Auf diese Weise kann der Ehemann seine Frau niemals mehr richtig befriedigen oder schwängern. Kinderwunsch, Spermaspiele und mehr könnte sie dann nur noch mit dem Bull erleben.













